Smart Aggregation and Visualisation of Health Data (SMARAGD), ein von der Forschungsförderungsgesellschaft FFG ko-finanziertes Projekt, skizziert entlang der Informationsbedarfe von Ergotherapeut*innen und Physiotherapeut*innen eine intelligente Aggregation und Visualisierung von Gesundheitsdaten, die dazu dienen soll, aus der Informationsfülle therapierelevantes Wissen zu generieren.

16. November 2021, 15:00 – 16:00 Uhr

Die Relevanz von Gesundheitsdaten und individuellen Krankengeschichten für therapeutische Handlungen

Christopher Schlembach & Michaela Pfadenhauer

16. November 2021, 16:00 – 17:00 Uhr

Semantische Aufbereitung von deutschen, medizinischen Texten

Heimo Gursch, Mark Kröll, Julia Egerer & Robert Reichel

18. November 2021, 15:00 – 16:00 Uhr

Der Ethikantrag im Rahmen interdisziplinärer Forschungsprojekte mit Gesundheitsbezug

Mona Dür & Anna Röschel

18. November 2021, 16:00 – 18:00 Uhr

Datenschutzrechtliche Schlaglichter bei der Planung und Durchführung wissenschaftlicher Forschungsprojekte: Fokus Gesundheitsdaten

Philipp LeitnerMichael Stadlbauer

23. November 2021, 15:00 – 17:00 Uhr

Visualisierung von Gesundheitsdaten – Co-Design und Validierung

Diotima Bertel, Melina Breitegger, Tomas Lima, Cordula Kupfer & Bettina Kubicek

Programm

Die Relevanz von Gesundheitsdaten und individuellen Krankengeschichten für therapeutische Handlungen

  16. 11. 2021, 15:00 – 16:00 Uhr

Der berufsgruppenspezifische Wissensbedarf wurde im SMARAGD Projekt durch eine Bedarfsanalyse erhoben und mittels der ethnografischen Semantikanalyse ausgewertet. Die Ergebnisse dieser ethnographischen Studie verdeutlichen, dass für adäquate Therapieentscheidungen, digitale Daten, Angaben aus therapeutischen Gesprächen und/oder informell kommuniziertes Wissen herangezogen werden. Diese multimediale Kommunikationssituation sowie die Herausforderungen bei der Suche nach Informationen werden im Beitrag von Christopher Schlembach und Michaela Pfadenhauer  thematisiert.

Semantische Aufbereitung von deutschen, medizinischen Texten

  16. 11. 2021, 16:00 – 17:00 Uhr

Die im Rahmen von Krankenhaus-Informations-Systemen übliche elektronische Verarbeitung und Speicherung von Gesundheitsdaten beziehungsweise die Herausforderung aus unstrukturierten Daten therapierelevante Informationen zu extrahieren und zu aggregieren, skizziert der Beitrag von  Heimo Gursch, Mark Kröll, Julia Egerer und Robert Reichel.

Der Ethikantrag im Rahmen interdisziplinärer Forschungsprojekte mit Gesundheitsbezug

  18. 11. 2021, 15:00 – 16:00 Uhr

Die grundsätzliche Bedeutung und Notwendigkeit eines gemeinsamen Verständnisses von Wissenschaft und Forschung – insbesondere im Rahmen interdisziplinär durchgeführter Forschungsvorhaben – wird entlang der Herausforderung eines interdisziplinären, mehrgliedrigen Ethikantrags von Mona Dür und Anna Röschel diskutiert. Es wird erläutert worauf bei einem mehrgliedrigen Ethikantrag für ein multidisziplinäres Forschungsprojekt, in dem elektronische Gesundheitsdaten verarbeitet werden, geachtet werden muss.

Datenschutzrechtliche Schlaglichter bei der Planung und Durchführung wissenschaftlicher Forschungsprojekte: Fokus Gesundheitsdaten

  18. 11. 2021, 16:00 – 18:00 Uhr

Die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Entwicklung und die Anwendung eines intelligenten Systems zur Datenaggregation und –visualisierung werden exemplarisch entlang der datenschutzrechtlichen Unterschiede von Anonymisierung und Pseudonoymisierung von und der gemeinsamen Verantwortlichkeit für Gesundheitsdaten von Philipp Leitner und Michael Stadlbauer erläutert.

Visualisierung von Gesundheitsdaten – Co-Design und Validierung

  23. 11. 2021, 15:00 – 17:00 Uhr

Die Visualisierung therapierelevanter Patient*innendaten, die hierfür notwendigen Vorerhebungen wie zum Beispiel Fokusgruppen und Interviews, die Überprüfung erster Visualisierungskonzepte mittels Nutzer*innentests und Erkenntnisse  aus einer durchgeführten Online-Erhebung, die in die finale Visualisierung aufgenommen wurden, stehen im Mittelpunkt des Beitrags von Diotima Bertel, Melina Breitegger, Tomas Lima, Cordula Kupfer und Bettina Kubicek.